Zur Person

Mein Name ist Kurt Franke. Ich habe an der Ludwig-Maximilians-Universität München Phi­losophie und Psychologie studiert und bin von Beruf Diplom-Psychologe. Ich kom­me aus der Klinischen Psychologie, dem Bereich der Psychologie, in dem man sich damit beschäf­tigt, psychische Störungen und Krankheiten zu erforschen und behandeln.

Ich halte es für ein Gebot sozialer Verantwortung, psychisch Kranken zu helfen – oder es wenigstens zu versuchen. Mein persönliches Interesse jedoch gilt von jeher dem „anderen Ende des Spektrums“. Mir geht es darum, Fähigkeiten zu verbes­sern und wie­derherzustellen: sich selbst und andere verstehen, seinen Verstand benutzen, Zugriff auf sein gesamtes Gedächtnis erhalten, sich selbst und anderen gegenüber ehrlich sein, zwischen wahr und falsch unterscheiden können, der Gesell­schaft von Nutzen sein und derglei­chen mehr. Ich habe die Psychologie seit langem hinter mir gelas­sen und mich in der Welt der Wissenschaften umgesehen. Doch ich bin meinen Zielen und Absichten treu geblieben.

Was Unfähigkeiten sind, zeigen mir die Leute Tag für Tag. Ich sehe ihre Nachrichten­sendungen, Werbe­spots und Filme. Ich höre, was sie im Radio von sich geben, und ich lese die Schlag­zeilen ihrer Zeitungen. Ich beob­achte die Possenspiele von Politik und Pharmaindustrie. Wir lebten bisher in einem Rechtsstaat - vielleicht zu lange, als dass wir es noch zu schätzen wussten. Unser Grund­gesetz schien unantastbar. Nun wurde es uns unter den Füßen weggezogen – und viele schei­nen es noch nicht einmal bemerkt zu haben.

Unfähigkeit beruht auf Unwissenheit. Wer Probleme bekämpft, weiß nicht, dass Pro­bleme in vergangenen Geschehnissen wurzeln und dass sie sich nicht lösen lassen, solange man diese Geschehnisse nicht ans Tageslicht bringt. Wer anderen Unrecht tut, weiß nicht, dass er selbst es ist, dem er damit am meisten schadet. Wissen ist das allgemeine Lösungsmittel für alle Probleme und Enttäuschungen, alles Unrecht und Leid. Woran es aber am meisten fehlt, ist Wissen über sich selbst.

Wer oder was ist der Mensch? Was ist Bewusstsein? Was sind Wahrnehmungen? Was sind Empfindungen? Was ist Den­ken? Was ist Bewegung? Was sind Emotionen? Was ist das Leben? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Das sind einige der entscheidenden Fragen. Wer gute Antworten darauf hat, ist in der Lage, seine Fähig­keiten zu verbessern. Je besser seine Antworten, desto besser seine Chancen. Das Leben ist gerecht.

Wissen hat mit Wahrheit zu tun. Absolute Wahrheit gibt es nicht – jedenfalls nicht für Individuen. Jedes Stückchen Wissen ist so wahr, wie es sich in der Anwendung bewährt. Theorie und Anwendung sollten sich deshalb stets die Waage halten. Die Theorie sei der Prüfling, die Anwendung der Prüfer. So kommt man zu Wissen; so kommt man der Wahrheit näher.

Der Weg zu Wissen ist verstehen. Verstehen ist eine Tätigkeit, wissen ein Zustand. Übereinstimmung mit anderen ist kein Ersatz für verstehen. Wenn alle darin überein­stimmen, dass die Erde eine Scheibe ist und dass Materie Bewusstsein hervorbringt, ändert das nichts daran, dass die Erde eine Kugel ist und dass sich kein Stück Materie je von sich aus bewegen wird. Übereinstimmung hat deshalb noch nie fähige Leute her­vorgebracht. Etwas nicht zu verstehen, aber darauf bestehen, dass es richtig ist, was man glaubt, führt jedoch oft zu Streit. Und so haben glauben und Übereinstimmung zu Religionen und Ideologien geführt – und Hass und Gewalt in ihrem Kielwasser.

Verstehen ist immer eine Sache der Person. Und ihr Verstehen kann immer nur aus ihrer eigenen – und nicht etwa von anderen suggerierten – Erkenntnis stammen. Ansonsten hätten wir verstehen mit Übereinstimmung verwechselt. Deshalb würden Ihnen meine Antworten auf die obigen Fragen nichts nützen. Sie könn­ten sogar störend für Sie wirken, weil Ihr Weg der Wahrheitssuche notwendigerweise ein anderer ist als der meine. Ich kann Ihnen aber mentale Technologie zur Verfügung stellen, so dass Sie selbst Ihre Antworten finden und sich in gewünschter Weise verän­dern können. Grundlegende Informationen dazu habe ich in einer Reihe von Semina­ren, auf die Ferne zu machen, zusammengefasst.

In unserer Gesellschaft gibt es keine Antworten auf solche Fragen, denn im Christentum galten Erkenntnisse stets als gottgegeben. Also brauchte man sich auch gar nicht darum bemühen. Und so gab es bis weit in das 19. Jahrhundert hinein keine Wissenschaft. Als die Macht der Kirche schwand, hatte man natürlich viel aufzuarbeiten. Und die modernen Wissenschaftler sammelten mengenweise großartige Erkenntnisse an. Doch es ging immer nur um unsere Umgebung: um den Lauf der Gestirne, die in der Natur herrschenden Kräfte, die sie zusammensetzenden Stoffe, die stoffliche Entwicklung des Lebens und dergleichen. Es ging kaum um uns selber.

Geld ist Überleben. So wurden die modernen Wissenschaften mehr und mehr in den Dienst des Geld Verdienens gestellt. Werkzeuge, Maschinen und Computer wurden ent­wickelt. Aktiengesellschaften wurden gegründet, die nur noch auf Profite aus waren und sind. Heute haben wir eine Lebensmittelindustrie, die uns Lebensmittel verkauft, die eine Garantie dafür sind, krank zu werden. Eine völlig überdimensionierte Pharma­industrie gibt vor, uns Abhilfen dafür zu liefern. Großkonzerne vergiften unsere Umwelt mit Pflanzengiften. Sie füllen unseren Lebensraum mit Elektrosmog, der auf allen lastet, aber niemanden zu kümmern scheint, weil man ihn nicht sieht. Diese Entwick­lung hat uns in den tiefsten Materialismus geführt: zu der Idee, dass Materie das einzig wirklich Existierende sei.

Geld ist auch Macht. So sind viele so vernarrt in Geld, dass sich ihr ganzes Leben darum dreht. Und manche sind so machttrunken, dass sie sich ganz und gar mit ihrer auf Geld beruhenden Macht identifiziert haben. So bestimmen einige wenige Mächtige die Wissenschaft, die Wirtschaft, die Massenmedien und die Politik.

Mit Geld kann man sich viel erkaufen. Man kann sich sogar die Bereitschaft anderer erkaufen, zu tun und lassen, was immer man von ihnen will. So kommt die Kor­ruption ins Spiel. Korruption wiederum braucht Lügen, Intrigen, Diffamierung und andere Gemeinheiten. Und wo diese Dinge sind, ist auch die Kriminalität nicht weit. So haben Hochkriminelle anderen das Leben oft zum Albtraum gemacht. Das war schon immer so; und das ist auch heute so.

Geldgier und Machtmissbrauch dieser Art auf der Basis eines gründlichen Materialis­mus haben jedoch einen Haken. Die Protagonisten befinden sich damit in einer Sack­gasse, die immer enger und immer abschüssiger wird. Und sollten sie es tatsächlich einmal bemer­ken, wird der Katzenjammer groß sein.

Auch sie wollen den Menschen – in ihrem Sinne - verbessern. Sie versuchen es mit Medikamenten, Impfstoffen und genetischen Eingriffen. Sie kommen einfach nicht auf die Idee, es irgendwie anders zu versuchen. Doch der Mensch als biologisches Wesen hat eine Entwicklungszeit von rund dreieinhalb Milliarden Jahren hinter sich. Allein das sollte einem eigentlich sagen. dass es besser wäre, einmal innezuhalten, sich den menschlichen Körper genauer anzuschauen und danach zu suchen, was wir im Umgang damit falsch machen, anstatt die Natur verbessern zu wollen.

„Menschengerechte“ Ernährung und Lebensweise können in der Tat großartige Verän­derungen hervorbringen. Was wir eigentlich aus dem menschlichen Leben machen kön­nen, zeigt sich aber erst, wenn wir begreifen, dass es Bestandteile des Menschen gibt, die über seinen physischen Körper hinausgehen.

Es ist meine Absicht, fähigen Leuten zu hel­fen, in einer verrückten Welt zu bestehen – und möglicherweise ihre vollständigen seeli­schen und geistigen Potentiale wiederzuer­langen.

Vieles ist möglich, manches ist machbar. „Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen“ (Johann Wolfgang von Goethe).

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An der Erstellung dieser Website mitgewirkt haben Oliver Franke, Lambert Kunz, Simone Roidl und andere. Ihnen vielen Dank!

 

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Ferninstitut für mentale Technologie - Es gibt keinen Ersatz für verstehen.