Weiteres

Die Artikel der vorhergehenden Rubriken sollen umreißen, was mentale Technologie ist, für wen sie geeignet sein kann und in welcher Form sie verfügbar ist.

Hier finden Sie weiterführende Information. Zum Teil sind es Antworten auf Fragen, die mir oft gestellt werden. Zum Teil sind es Versuche, Ihnen etwas mehr Realität über eine neue Sicht des Lebens zu vermitteln. Die Information betrifft:

  • Ernährung (gefolgt von Körperpflege und Sport)
  • Einführung in die Technologie
  • Analyse
  • Soloanalyse

Das sind zugleich die Teile meines Konzepts von mentaler Technologie.

 

Stufe 0: Ernährung

Weshalb sollte sich jemand mit mentalen Dingen beschäftigen, während er noch dabei ist, seinen Körper mittels Standardernährung zu ruinieren? Das war der ursprüngliche Grund, weshalb die Ernährung „Stufe 0“ der mentalen Technologie wurde. In der Zwischenzeit jedoch hat sich gezeigt, dass es noch mehr dazu gibt.

Wir leben in einer Welt, in der Krankheiten grassieren, die es vor 100 Jahren kaum oder noch gar nicht gab. „Zivilisationskrankheiten“ nannte man sie, als man darauf aufmerk­sam wurde. Doch das Wort ist weitgehend aus dem Sprachgebrauch verschwunden, denn wir haben uns an diese Krankheiten gewöhnt.

Der menschliche Körper ist erstaunlich robust. Bei der heute üblichen Art von Ernäh­rung jedoch scheint eine kritische Phase um das 50. Lebensjahr zu liegen. Dann jeden­falls werden aus Beschwerden oft Krankheiten. Später werden zwei Formenkreise auffällig: Demenz und Bewegungsverlust. Sie beruhen auf dem Untergang des Nerven­systems - seines sensiblen und seines motorischen Teils -  und füllen die Pflegeheime.

Die Situation wird einem gewöhnlich als eine Gegebenheit des Lebens verkauft. „Sechs unheimliche Krankheiten – und wie sie jeden treffen können. Die stillen Killer im Körper“, so stand es neulich in einer Boulevardzeitung. Doch es ist nur Desinformation. Die Situation geht in Wirklichkeit mit völlig veränderten Ernährungsgewohnheiten des Menschen und haarsträubenden Entwicklungen der modernen Lebensmittelindustrie im 20. Jahrhundert einher.

Derartige Desinformation jedoch hält die Leute davon ab, überhaupt über ihre Ernäh­rung nachzudenken. Sie erzeugt darüber hinaus ein Klima unterschwelliger Angst; und sie trägt auf diese Weise zu den weit verbreiteten Depressionen bei. Denn ein wesent­licher Faktor der Depression ist die Unfähigkeit, etwas an der Situation zu ändern, unter der man leidet.

Doch man muss sich nicht endlos vorführen lassen. Die Krankheiten des Menschen sind menschengemacht. Man kann herausfinden, wie er sie macht und sich dann davon fernhalten – um sich wichtigeren Dingen zuzuwenden. Das ist heute der Grund, weshalb Ernährung als „Stufe 0“ mentaler Technologie betrach-tet werden kann.

Anmerkung: Weiteres zum Thema Ernährung beginnt mit der Epilepsie-Diät von John Symes, weil er damit den entscheidenden Durchbruch in Sachen Ernährung überhaupt erzielt hat.

 

Stufe 1: Einführung

Der Fortschritt des Menschen ist ein Fortschritt vom Glauben zum Wissen. Die moder­nen Wissenschaften haben erstaunliches Wissen angehäuft. Vieles davon macht dem Menschen das Leben leichter – manches davon macht ihn aber auch krank. Doch was nützt uns all das Wissen, wenn wir nicht wissen, wer oder was wir selber sind?

Es gibt Leute, die damit zufrieden sind oder sogar darauf bestehen, dass sie nicht mehr seien als eine Anhäufung von Zellen. Ich habe nichts dagegen. Es wird seine Gründe haben.

Doch es gibt unzählige Fragen, die unbeantwortet bleiben, und unzählige Probleme, die sich nicht lösen lassen, bevor wir anfangen zu verstehen, wer oder was der Mensch ist, das Leben, dessen Teil er ist, und das Universum, in dem es das Phänomen des Lebens gibt. Es geht um die persönlichen und um die existenziellen Fragen und Probleme – und der Weg führt über die ersten zu den zweiten.

Es ist nicht meine Absicht, Ihnen irgendwelche Antworten oder Lösungen zu präsentie­ren. Wie sollte ich dazu auch in der Lage sein? Jeder ist Schöpfer seines eigenen Puzzle-Spiels - was auch immer andere dazu beigetragen haben. Nur er selber weiß, was er erlebt und was er getan und nicht getan hat. Er hat es vergessen oder verdrängt. Das ist sein Problem.

Ich kann nicht in Ihren Verstand schauen. Doch ich kann Ihnen helfen, das Puzzle zusammenzusetzen. Ich kann Ihnen erst einmal Information an die Hand geben, um einen groben Überblick zu erhalten. Das sind die Seminare. Die Materialien waren und sind in erster Linie als Vorbereitung für die Analyse gedacht; sie können aber auch ohne solche Ambitionen verwendet werden.

 

Stufe 2: Analyse

Die Analyse beruht auf der einfachen Erkenntnis, dass der Mensch einen Verstand hat, in dem ständig aufgezeichnet wird, was er wahrnimmt und denkt. Die Erkenntnis ist eigentlich uralt. Der Asklepios-Kult der alten Griechen beruhte darauf. Die Priester wussten, dass sich Menschen im Traum die Bilder ihres Verstandes anschauen. Also legten sie Ratsuchende auf die Schlafbank und beobachteten deren Augenlider. Wenn sie Augen­bewegungen feststellten, weckten sie den Träumer, befragten ihn nach seinem Traum und versuchten Empfehlungen daraus abzuleiten, wie er das Problem lösen könnte, das der Grund seines Besuchs war: sicherlich ein umständliches Verfahren, doch man war sich zumindest des Verstandes bewusst. Und wie wichtig er den Griechen war, zeigt die Tatsche, dass Asklepios in ihrer Mythologie der Begründer und Gott der Heilkunst war.

Vorstellungen dieser Art verschwanden jedoch, als sich das Christentum über Europa ausbrei­tete. Philosophie und Wissenschaften wurden vom christlichen Glauben verdrängt. Die Philosophie erwachte erst im 16. Jahrhundert wieder aus ihrem Schlaf. Man versuchte, den Menschen zu verstehen, und man fand den Verstand (im Englischen „Mind“) als Grundlage seiner Erkenntnisfähigkeit. Doch es blieb bei philosophischen Diskussionen, ohne direkten Bezug zur Anwendung. Als sich die modernen Wissen­schaften aus der Philosophie heraus entwickelten, spielten Bestandteile des Menschen, die über seinen Körper hinausgehen könnten, keine Rolle mehr. Zu groß war offen­sichtlich der Nach­holbedarf hinsichtlich der Erforschung der materiellen Welt.

Erst um die Mitte des letzten Jahrhunderts wurde der Verstand wiederentdeckt. Die Anfänge waren allerdings recht holprig. Man hatte es sich wohl allzu einfach vorgestellt. Die entscheidenden Erkenntnisse stammen aus den letzten Jahrzehn-ten und Jahren.

In der analytischen Sitzung helfen wir dem Klienten, seinen Verstand (seinen „Personal Computer“) wieder in Ordnung zu bringen. Wir bearbeiten, was sich an Frustrationen und Traumen in diesem Leben angesammelt hat, wobei wir in der Reihenfolge ihrer Relevanz und Zugänglichkeit vorgehen. Wir lösen die damit verbundenen Probleme, so weit sie auf dieser Stufe lösbar sind.

Stufe 3: Soloanalyse

Die Soloanalyse ist fortgeschrittene mentale Technologie. Sie wird vom Klienten selb­ständig unter meiner Supervision durchgeführt. Ziel ist die vollständige Wiederher­stellung seelischer und geistiger Potentiale. Es ist ein langer Weg, ein einzigartiges Abenteuer - und das Beste, was es auf diesem Planeten zu tun gibt.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
Ferninstitut für mentale Technologie - Es gibt keinen Ersatz für verstehen.