Seminare

Mentale Technologie ist die Lehre vom sachgerechten Umgang mit dem Verstand. Das ist eine ein­fache Definition. Wenn sie einem nicht viel sagt, liegt es wahrscheinlich daran, dass man das Men­schenbild übernommen hat, das unsere Gesellschaft heute bestimmt und das nur einen Körper – Gehirn und restlichen Körper - kennt. Der Verstand ist jedoch ein komplexes und zunächst seelisches Phäno­men. Deshalb die Rubrik MENTALE TECHNOLOGIE, die Ihnen eine etwas intelligentere Sicht des Menschen nahebringen soll.

Seele und Körper bilden im lebendigen Organismus eine festgefügte Einheit. Der Ver­stand setzt jedoch ein funktionierendes sensibles Nervensystem einschließlich Nerven­endorganen, sprich Sinneszellen und -organen, voraus (wenngleich ein beschädigtes Wahr­nehmungssystem durch andere Systeme mehr oder weniger ausgeglichen werden kann). Ein funktionierendes Nervensystem ist Teil eines gesunden Körpers. Körperliche Gesund­heit wiederum hat viel mit Ernährung zu tun. Die gewöhnliche Ernährung jedoch liegt ein beträchtliches Stück jenseits von Gut und Böse. Das ist einer der Gründe für die Rubrik ERNÄHRUNG.

Wenn wir uns mit dem Verstand selbst beschäftigen wollen, brauchen wir zunächst etwas Basisinformation. Es ist wie mit jedem anderen Fach auch. Wir brauchen ein paar Grundkenntnisse, um damit beginnen zu können. Idealerweise sind Theorie und Anwen­dung dabei stets miteinander verknüpft; denn es ist die Anwendung, mit der man sich die Theorie zu eigen machen kann. Von daher bietet es sich an, Basisinformation zum Verstand nach Fähigkeiten im Umgang mit dem Verstand zu ordnen – der Reihe nach und aufeinander aufbauend. Genau das ist das Konzept der SEMINARE.

Voraus­setzung für die Buchung jeglicher Seminare ist, dass keine psychi­sche Erkrankung vorliegt. Keines der Seminare darf als Versuch verwendet werden, eine medi­zinische, psychiatri­sche oder psycholo­gische Thera­pie damit zu erset­zen. Krank­heiten sind Sache der Arztes oder Thera­peuten. Ansonsten ist eine Ausein­andersetzung mit dem Thema Ernährung drin­gend empfohlen.

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Die Seminare im Überblick

Seminar Präsenz

Das Leben besteht aus Sein, Tun und Erfolg oder Misserfolg dabei. Wenn wir uns in irgendeiner Weise verbessern wollen, tun wir also gut daran, mit dem Sein zu beginnen – mit dem Sein im Jetzt und Hier. Das ist Präsenz.

Wir schaffen Voraussetzungen dafür, indem wir zunächst etwas „mentale Hygiene“ der Art betreiben, dass wir Ordnung und System in unsere persönlichen Belange bringen. Das betrifft alltäglich anfallende Aktionen, Dinge, die zu erledigen sind, Termine, die einzuhalten sind u. ä. Wir bringen unsere persönliche Umgebung auf Vordermann, um mehr freie Aufmerksamkeit zu erhalten.

Dann wenden wir uns dem Körper zu. Das erste Thema ist Entspannung, das zweite Regeneration, wobei wir den hierarchischen Aufbau der damit verbundenen mentalen und körperlichen Bereiche exakt beachten. Die Übungen dazu können Sie allein oder zu zweit, z. B. mit Ihrer Frau oder Ihrem Mann, machen. Die Ernährung sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt anhand der Artikelreihe über die Ernährung und gemäß Ihren Erkenntnissen dazu verbessert worden sein.

Auf dieser Grundlage machen wir uns daran, den Verstand zur Ruhe kommen zu lassen: von unbeabsichtigten, automatischen Gedanken und ungebetenen Missemotio­nen frei zu bekommen. Wir üben das zuerst in einer Umgebung, die keine Aufmerksam­keit von uns fordert, dann unter erschwerten Bedingungen. Wir verbessern unsere Präsenz, um ihrer selbst willen - als Erlebnis innerer Ruhe und Gelassenheit - und als Basis für alles, was wir wissentlich und willent-lich beobachten und erleben, denken und tun,.

Im Verlauf des Seminars erhalten Sie nach und nach eine Einführung in das spezifische Menschenbild der mentalen Technologie. Wir haben es ja nicht entworfen, um darüber zu reden, sondern um damit umzugehen. Wir gehen vom Verstand aus (daher „mentale Technologie“); doch der Verstand ist im Falle des Menschen eine überaus komplexe Angelegenheit. Deshalb beginnen wir mit dem Aufbau von Strukturen und Mechanis­men, die allen Lebewesen gemeinsam sind.

Es sind eine Menge neuer Informationen dabei, die möglicherweise Ihre Toleranz Neu­heiten gegenüber auf eine harte Probe stellen werden – das insbesondere deshalb, weil manche Antworten auf grundlegende Fragen um 180 ° in der anderen Richtung zu finden sind, als wo man sie üblicherweise vermutet. Doch schauen Sie es sich selber an: wir widersprechen niemals wissenschaftlichen Tatsachen, lediglich Spekulationen, die verwendet werden, um fehlendes Wissen zu verbergen. Der Text umfasst 49 DIN-A4-Seiten und 12 Übungen.

Seminar Verstehen

Mit verstehen fängt alles an, und mit verstehen hört alles auf. Wir brauchen ein gewis­ses Maß an Verstehen, um etwas zu beginnen und erfolgreich fortzuführen. Nur wenn wir es verstanden haben, können wir es wissentlich und willentlich beenden - ohne dass es uns in irgendeiner Weise „nachhängt“. (Das alles setzt ein Mindestmaß an Präsenz voraus­. Deshalb ist Präsenz das erste Seminar.)

Ver­stehen hat mit dem Verstand zu tun. Verstehen geht auf einen funktionierenden Ver­stand zurück. Deshalb beschäftigen wir uns zunächst mit grund­legenden Mechanismen der Speicherung von Wahrnehmungen und Ordnungskriterien, die daraus hervor­gehen. Die so geordneten Aufzeichnungen bilden die Grundlage des Denkens eines jeden Lebewesens. Störungen in den Aufzeichnungen führen zu fehler­haften Schluss­folgerungen. Deshalb schauen wir uns nebenbei bereits solche Störungen und ihre Aus­wirkungen an.

Intelligenz ist der geschickte Umgang mit dem Verstand. Intelligenz ist deshalb von grundlegender Bedeutung – zumal der IQ 100 (die durchschnittliche Intelligenz) offen­sichtlich nicht allzu viel hergibt. Wir beschäftigen uns deshalb mit einer Reihe von Faktoren, die Intelligenz auszumachen scheinen. Wir tun das, um uns selbst zu ver­bessern und andere besser einschätzen zu können.

Der Verstand von Lebewesen ist ganz und gar auf Überleben ausgerichtet. Ihr Verhalten ist weder richtig noch falsch. Es beruht allein auf ihrem Verhaltensrepertoire. Auch das Verhalten des Menschen ist weitgehend durch seinen Überlebenstrieb bestimmt. Der Mensch ist jedoch nicht nur ein Lebewesen. Deshalb hat er gewöhnlich eine gewisse Freiheit der Wahl hinsichtlich seines Denkens und Verhaltens. Sein beabsichtigtes Verhalten nennen wir Handeln. Es kann richtig oder falsch sein. Es ist so richtig, wie es dem Überleben seiner selbst und seiner Lebensbereiche dient. Richtiges Handeln ist Ausdruck seiner Vernunft.

Das Verstehen des Menschen ist durch seine Intelligenz und seine Vernunft bestimmt. Die Intelligenz ist eher die quantitative, die Vernunft eher die qualitative Komponente. Sein Verstehen ist Dreh- und Angelpunkt seines Lebens. Es bestimmt, wohin die Reiste geht: in Richtung Fähigkeit oder Scheitern. Dazwischen liegt seine Überlebens-Skala. Wie das Überleben des Individuums, so ist auch das Überleben der Gesellschaft auf einer Überlebens-Skala zu beobachten. Die Mechanismen sind dieselben. Im Falle der Gesellschaft erstreckt sie sich zwischen den Polen Wohlergehen und Untergang.

Es gibt zwei Quellen der menschlichen Unver­nunft: Desinformation und Traumen. Es sind mächtige Hindernisse für das menschliche Überleben und Dasein. Mentale Technologie, wie ich sie verstehe, enthält das Know-how, sich von Traumen jeglicher Art zu befreien.

Ungeachtet dessen braucht der Mensch als vernunftbegabtes Wesen Verhaltensregeln, um überleben zu können. Die allgemeinsten solcher Regeln sind seine Ethik. Es ist der „Bereich des Sollens“. Es gab bereits viele Arten von Ethik in der Geschichte dieses Planeten. In der Gegenwart jedoch scheinen sie dem Menschen so vollständig abhanden gekommen zu sein, dass sein Überleben als Spezies gefährdet ist. Deshalb ist das letzte Kapitel des Seminars der Ethik gewidmet. Der Text umfasst 57 Seiten und 15 Übungen.

Seminar Kommunikation

Gegenwärtig in Überarbeitung.

Seminar Lernen

Gegenwärtig in Überarbeitung.

Seminar Emotionen

Gegenwärtig in Überarbeitung.

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Verfahrensweise

Sie erhalten die Seminar-Unterlagen in digitaler Form (USB-Stick). Für den Fall, dass jemand keinen Com­puter zu Verfügung hat, ist auch die Papierform möglich. Sie können es sich zu Hause bequem machen und sich die Zeit nehmen, die Sie brauchen, um die Materialien durch­zuarbeiten. Nur für die Übungen wird es teilweise notwendig sein, das Haus zu verlas­sen und eine geeignete Umgebung aufzusuchen, bsw. sich in ein Café zu setzen.

Sollten Sie irgend­welche Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie mich telefo­nisch oder per E-Mail erreichen. Es gibt keine zeitlichen Vorgaben. Die Seminare sind so konzipiert, dass mindestens drei Monate dafür ideal sind.

Ein Seminar ist abgeschlossen, wenn Sie die gesamten Materialien durchgearbeitet, alle Übungen gemacht und dabei keine offenen Fragen zurückgelassen haben - und wenn Sie das Gefühl haben, sich wirklich verbes­sert zu haben.

Ich bitte Sie dann um einen Erfahrungsbericht, in dem Sie Ihre Erlebnisse und Erkennt­nisse auf dem Seminar festhalten. Fertigen Sie zwei Exemplare davon aus. Das eine ist für Ihre Unterlagen, damit Sie jederzeit darauf zurückgreifen können; das andere ist für mich, damit ich nachvollziehen kann, was Sie gemacht haben. Ich kann so auch sehen, ob Sie Dinge übersehen oder missverstanden haben. Wir könnten es klären, und ich könnte das Seminar verbessern. Wenn Sie mit dem Seminar vollstän­dig zufrieden sind, können Sie sich für das nächste anmelden.

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Gebühren und Buchung

Die Gebühr pro Seminar beträ­gt 300 € (Mehrwertsteuer fällt, zumindest vorläufig, nicht an). Studien­partner zahlen die Hälfte.

Wenn Sie sich für das Seminar Präsenz interessieren, rufen Sie mich an. Wir können in einem telefonischen oder wenn möglich persönlichen Gespräch heraus­finden, ob das Seminar für Sie geeignet sein könnte oder nicht. Meine Telefon­nummer finden Sie in der Rubrik KONTAKT, unter den Kontaktdaten.

Gegebenenfalls können Sie dann die Unterlagen des Seminars Präsenz mit­tels Anmel­deformular bestel-len. Sie erhalten eine Rechnung und unmit­telbar nach Zahlungs­eingang Ihre Seminarunterlagen.

 

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Ferninstitut für mentale Technologie - Es gibt keinen Ersatz für verstehen.