Erfahrungsbericht 04

Migräne

 

Vor ungefähr 10 Jahren bekam ich hin und wieder Kopfschmerzen. Es waren so starke Schmerzen, wie ich sie vorher noch nie erlebt hatte. Ein Hämmern im Kopf und Schmerzen in den Augen machten mich unfähig, irgendwas zu tun. Oft wein-te ich vor Schmerzen, konnte nicht sitzen, nicht stehen, nicht liegen.

Die Migräne kam wie aus dem nichts. Ich habe mich immer gut ernährt, bin absolute Nichtraucherin und trinke nur sehr wenig Alkohol. Ich war kaum jemals krank.

Meine Kollegen bedauerten mich sehr und versorgten mich mit guten Ratschlägen: schwarzen Kaffee mit Zitrone trinken, überhaupt viel trinken usw. Auch das Wetter musste herhalten. Doch das Wetter ist es definitiv nicht!

Dann lernte ich Kurt kennen. Er nahm mich bei einem meiner Anfälle in Sitzung und stellte mir ein paar Fragen. Ich merkte schnell, dass so starke Kopfschmer-zen immer ein Zeichen dafür sind, dass irgendwas im Verstand nicht stimmt, besser gesagt mit den Aufzeichnungen darin.

Gewöhnlich sind die Leute schlecht drauf, ärgern sich über dies oder das. Es gibt Verstimmungen, Wut und manchmal sogar Hass sind die Folge. Wenn ich solche Situationen selbst beobachten konnte, fiel mir auf, dass die Person dann plötzlich krank war. Auch ich war davon betroffen.

Die erste Therapie-Sitzung war 2008. Die Kunst von Kurt ist, einem nichts zu suggerieren. Ich musste mich selbst anstrengen, um an die Geschehnisse zu kommen. Sie liegen oft weit zurück; und bei akutem Kopfweh war das am Anfang sehr anstrengend. Wenn ich dann eine Erkenntnis hatte und ein befreiendes Aufatmen spürte, war die Sitzung beendet. Es ist wichtig, die Erkenntnis nieder-zuschreiben. Ein großes Notizbuch mit leeren Seiten ist dafür gut.

In meinem Bekanntenkreis war einmal eine junge Frau, die seit ihrer Kindheit an Migräne litt. Sie nahm ganz starke Tabletten, und man weiß nicht, was schlimmer war, die Migräne oder die Nebenwirkungen der Tabletten. Das kam für mich nicht in Frage.

Von Vorteil für die Behandlung ist ein guter gesundheitlicher Zustand. Den be-kommt man leicht durch angemessene Ernährung. Darauf möchte ich hier nicht weiter eingehen, jeder kann das auf dieser Website nachlesen.

Migräne kann man nicht wegzaubern, Wunder gibt es nicht. Für mich waren und sind die Sitzungen mit Kurt immer eine Soforthilfe. Die schlimmen Kopfschmerzen waren am Beginn der Therapie nach zwei Tagen fast abgeklungen. Im weiteren Verlauf wurde es immer besser, und schon am darauf folgenden Tag war ich schmerzfrei. Heute sind die Anfälle sehr selten geworden, und ich freue mich sehr darüber.

Mein Zustand ist sehr gut. Ich bin gesund, und wenn sich mal wieder ein Anfall einstellen sollte, weiß ich was zu tun ist.

Simone Franke

Dezember 2018

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